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Strombastel Thermoelektrik
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1822

entdeckte der Physiker Johann Seebeck den nach im benannten Seebeck-Effekt, der besagt, dass in einem Metall, das einer Temperaturdifferenz ausgesetzt wird (also beispielsweise ein Kupferrohr, das auf einer Seite erhitzt wird), ein Stromfluss stattfindet.

1834 wiederum entdeckte der Physiker und Uhrmacher Jean Peltier den nach ihm benannten Peltier-Effekt, bei dem er zwei verschiedene Metalle in einer einfachen Form miteinander kombinierte, was bei einer Bestromung der beiden Metalle zu einem Wärmetransport innerhalb der Metalle führte. Dreht man nun diesen letzteren Vorgang des Wärmetransports um und setzt die solchermaßen angeordneten Metalle an ihren jeweiligen Verbindungsstellen unterschiedlichen Temperaturen aus, so kommt es wiederum zu einem Stromfluss.
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Was man auf dem Bild unten sieht, ist mein Peltiermodul auf meiner Fensterbank. Es besteht aus zwei Aluminiumplatten, zwischen denen sich zehn in Reihe geschaltete sog. Peltier-Elemente befinden. Die obere Aluminiumplatte habe ich mit Schultafellack angestrichen, der zu weiten Teilen infrarot-schwarz ist, was zu einer besonderen Wärmeaffinität führt. Wenn das Tageslicht auf die Platte scheint, dann erwärmt sich die obere Platte und es findet ein Wärmefluss in die kühlere Fensterbank statt. Durch die Temperaturdifferenz zwischen oberer Platte und Fensterback wird ein Strom erzeugt.

Interessant dabei ist nun, dass dieses Modul rund um die Uhr mit nur wenigen Minuten Nulldurchgang Strom erzeugt, also auch nachts

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