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Hirschhagen 2019


Die Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau war eine in der Zeit des Nationalsozialismus ab 1936 nördlich der Kleinstadt Hessisch Lichtenau in der damaligen preußischen Provinz Hessen-Nassau errichtete Sprengstofffabrik.

Die Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau umfasste eine mit Stacheldraht umzäunte Gesamtfläche von 233 ha und 399 Werksgebäude.

Die Belegschaftsstärke der Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau während des eigentlichen Betriebes umfasste am 31. Dezember 1944 insgesamt 4.472 Personen, davon 2.446 Frauen. Von den Arbeitskräften waren 46,13 % Deutsche, jedoch 53,87 % Ausländer, die fast ausschließlich gegen ihren Willen im Werk arbeiten mussten und gemäß den rassistischen Kriterien der NS-Ideologie sehr unterschiedlich behandelt wurden. 739 ausländische Arbeitskräfte wurden als Ostarbeiter eingestuft. Zu den übrigen Ausländern, die in der Fabrik arbeiten mussten, zählten 790 bis 1.000 weibliche und hauptsächlich jüdische KZ-Häftlinge aus Ungarn.

(Aus Wikipedia)
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